Lange Zeit hatte es geheißen: „Ach, das geht noch.“ Doch die alte Terrasse des schmucken Einfamilienhauses, das eine Bekannte Willi Köhlers bewohnt, war in keinem guten Zustand mehr, das Holz morsch. Irgendwann gab eines der in die Jahre gekommenen Bretter nach und brach durch. Willi Köhler war 36 Jahre lang in Vollzeit bei den „Westerwälder Holzpellets“, den heutigen „Westerwälder Holzwerken“ (WWHW), tätig und wusste darum von deren neuem „Holz-im-Garten“-Programm. Er bot der Bekannten an, den Freisitz mit hochwertigen Terrassendielen aus Langenbach zu erneuern.

Willi Köhler schraubt die letzte Diele fest.

Terrassendielen aus Lärche oder Douglasie, die in der Version mit Kombiprofil auf einer Seite fein geriffelt, auf der anderen genutet und nach persönlicher Vorliebe beidseits verwendbar sind, ebenso Dielenbretter, die bombiert angeboten werden, also mit einer leicht gewölbten Oberfläche, oder Bretter für die Fassadenverkleidung mit regenabweisendem Rhombusprofil, gleichermaßen aus den heimischen Nadelhölzern Lärche und Douglasie: Das „Holz-im-Garten“-Sortiment der WWHW bietet für alle Anwendungszwecke passende Produkte.

Gemein ist sämtlichen Terrassendielen, dass sie mit einer stabilen Stärke von 27 Millimetern starkes Durchbiegen vermeiden, länger haltbar sind und der Dauerhaftigkeitsklasse DC3 (10 bis 15 Jahre) entsprechen. Zudem werden sie bei den WWHW ausschließlich aus heimischen Hölzern mit PEFC-Zertifizierung hergestellt. Diese Kriterien treffen ebenfalls auf die angebotenen Kanthölzer beziehungsweise Unterkonstruktionsleisten zu.

Noch immer ist der Rentner bei den WWHW aktiv. Dort hat er die neuen Dielen aufgeladen.

Von letzteren hat auch Willi Köhler einige auf seinen Anhänger geladen. Denn die Unterkonstruktion der Terrasse seiner Bekannten sei nicht minder mürbe gewesen als die Dielen darauf, schildert der handwerklich Talentierte.

Für die Terrassenerneuerung hat er Dielen mit Rillen ausgewählt und desgleichen die passenden Schrauben und Abstandhalter gekauft, die es bei den WWHW als Zubehör gibt, um daheim direkt mit dem „Bauvorhaben“ loslegen zu können. Die Distanzhalter sorgen für Zwischenräume zwischen den einzelnen Dielen und der Unterkonstruktion. So entsteht ein gleichmäßiges Verlegebild, und Staunässe unter den Dielen wird vermieden.

Alles Zubehör für die neue Terrasse gibt es ebenfalls in Langenbach.

Außerdem hat Köhler neben Dielen und Leisten eine Öl-Lasur mitgenommen: Als stets präzise und gewissenhaft schaffender Mann streicht er alle Terrassendielen vor der Montage vor, wobei das nicht zwingend erforderlich ist, da das unbehandelte Holz auch konstruktiv vor Feuchtigkeit geschützt werden kann.

1980 fing Willi Köhler bei MANN an, blieb bis zur Rente 2016 bei den damaligen „Westerwälder Holzpellets“. Gleichwohl ist er dem Unternehmen weiterhin verbunden und steht auch als Rentner noch zur Verfügung: In monatlich 30 Arbeitsstunden gibt er sein großes Wissen und seine enorme Erfahrung insbesondere rund um das Biomasseheizkraftwerk des Betriebs an junge Kollegen weiter.

Nachdem er jetzt nur noch 30 Stunden im Monat arbeitet, bleibt mehr Zeit für Freizeitprojekte.

Aber nun hat er eben mehr Freizeit als in den vielen Jahren Vollzeitbeschäftigung beim Energieversorger und Sägewerk im Westerwälder Langenbach. Und somit Gelegenheit, hilfreiche Dinge zu erledigen wie die Erneuerung der morschen Terrasse bei seiner Bekannten.

Fertig! Hier möchte man selbst gerne Platz nehmen und entspannen.

Die Abstandshalter sorgen für gleichmäßige Zwischenräume und „Luft“ unter den Dielen.

Die neue Terrasse ist 25 Quadratmeter groß und wirklich toll geworden: Deren Seiten hat Willi Köhler verkleidet, was dem Ganzen ein gediegenes Aussehen gibt. Mit den besagten Abstandshaltern hat er zusätzlich „Luft“ zwischen Dielen und Unterkonstruktion gebracht, so dass das Holz stets allseitig gut belüftet ist, was einen weiteren Schutz vor Feuchtigkeit ergibt. Wobei, kurz vor der Besichtigung von Köhlers Werk hat es einen ordentlichen Schauer gegeben, und man kann nur wenige Minuten darauf sehen, wie wunderbar die Feuchtigkeit durch die Rillen in den Brettern abläuft und abtrocknet. Und natürlich hat Köhler auch ein unmerkliches Gefälle in die Terrasse eingebaut.

Ringsum hat der Handwerker die Terrasse mit Dielen verkleidet. Fotos: Schmalenbach

An deren Rand hat der langjährige WWHW-Mitarbeiter vier geschmackvolle Gartenleuchten aus Edelstahl gesetzt, die er auf einem regionalen Flohmarkt gefunden hat, und bei der Gelegenheit nicht nur für die Lampen eine Stromzufuhr unter den Terrassendielen geschaffen, sondern ebenso Kabel in ein benachbartes Gartenhaus der Bekannten gelegt, um es beleuchten zu können.

Köhler ist eben ein Macher. „Sieht doch ganz gut aus“, meint er ganz bescheiden mit Blick auf sein jüngstes Werk. Man kann dem umtriebigen Rentner nur zustimmen: Die Terrassendielen der WWHW machen einen wertigen Eindruck, haben eine tolle Optik, der Garten der Bekannten ist wirklich aufgewertet worden und man hätte sodann Lust, es sich auf der neuen Terrasse gutgehen zu lassen.

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