Gefördertes Pflanzenöl BHKW

Innovation im Bereich Pflanzenöl und tierischen Fetten
 
Bereits im Jahr 2000 entwickelten die Ingenieure von MANN Energie ein Verfahren, um gebrauchtes Frittenfett einer energetischen Verwertung zuzuführen, anstelle es in die Tierfutterindustrie zu verbringen.

Ursprung der Idee war die Tatsache, dass die LKW des Unternehmens schon lange vor der gesetzlichen Pflicht, auf freiwilliger Basis, mit Biodiesel gefüttert wurden. Zu dem Zeitpunkt wurde Biodiesel aus frischem Rapsöl hergestellt. Schizophren dachte man sich bei MANN Energie. Altspeisefette führt man der Nahrungskette zu und frisches Öl dem Diesel-Motor. MANN machte sich Gedanken und der ehemalige Schiffsingenieur Wolfgang Fessenmeyer (Renter im Unruhestand) motivierte Markus Mann zu einer erheblichen Investition. Es wurde ein Schiffsmotor (1,95 MW-Feuerungsleistung – 0,77 MWel.) von MAN – B&W (Bormeister & Wayn) aus Dänemark gekauft. Entsprechende Brennstoffaufbereitungs- und Abgastechnikmusste entwickelt und angeschafft werden. Der damals leitende Ingenieur im Unternehmen – Dr.-Ing. Stefan Döring - entwickelte das Verfahren weiter, woraufhin noch mehrere Motorenheizkraftwerke in Europa mit dem Know-how von MANN-Energie installiert wurden.
 
Als Resultat der langjährigen Erfahrung, installierte MANN Energie ein auf den Standort Langenbach angepasstes, hoch effizientes Pflanzenöl-BHKW mit einer elektrischen Leistung von bis zu 400 KW. Das Heizkraftwerk welches mit GSL-Mitteln realisiert werden konnte, wird je nach Brennstoffangebot und Wärmebedarf betrieben. Weiterhin ist es im Arealnetz (Strom- und wärmeseitig) des Pelletwerkes integriert und dient als Demonstrationsobjekt für ein intelligentes Lastmanagement im Industriebetrieb.
 
Übrigens: Der Schiffsmotor aus dem Jahr 2001 verrichtet noch heute seinen Dienst als Blockheizkraftwerk in einer belgischen Margarinefabrik und wird mit Rindertalg und Schweineschmalz betrieben.


Photovoltaikanlage mit intelligentem Batteriespeichersystem

Der im MANN Cent Tarif enthaltene Förderbetrag von netto 1,0 Cent/kWh wird für den Ausbau Erneuerbarer Energien eingesetzt. Die Einhaltung der Kriterien  über Verwendung und Einsatz der Gelder wird durch den unabhängigen Grüner Strom Label e.V. überwacht ist mit dem Grüner Strom Label in Gold zertifiziert und ausgezeichnet.

In diesem Fall erhielt eine Privatperson einen Projektförderbeitrag für die Anschaffung eines Batteriespeichers zur Erhöhung des nutzbaren Eigenstromanteils ihrer Photovoltaikanlage.

Unabhängig der Batterie steht die PV-Anlage für saubere Stromgewinnung aus erneuerbaren Energiequelle. Mit einer Anlagenleistung von 12,74kWp vermeidet sie einen jährlichen CO2-Ausstoß von ca. 7,7 Tonnen. Durch die Hinzunahme eines Batteriespeichers mit 7,4kWh Speicherkapazität wird nicht nur die Eigenverbrauchsquote des günstig erzeugten Sonnenstroms erhöht sondern auch die Autarkie steigt weiter an, sodass der Netzbezug verringert wird.
Durch Förderung dieses Projektes soll erprobt werden, inwieweit sich ein solches System aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher in Privathaushalten etablieren kann.

Nähere Infos zur Anlagentechnik auf der Homepage des Projektpartner SOLAR CONZE


Freiflächen-Solaranlage in Langenbach

Im Mai 2013 nahm die MANN Naturenergie GmbH & Co. KG eine Photovoltaikanlage auf ihrem Firmengelände in Langenbach in Betrieb. Die Freiflächenanlage mit einer erwarteten Jahresproduktion von knapp 300.000 kWh soll den Eigenverbrauch eines nahegelegenen Holzpelletherstellers teilweise decken. Der erzeugte Strom wird in den Produktionsbereich des Unternehmens integriert und dessen Produktionsprozesse an das jeweils verfügbare Solarstromangebot angepasst.
Das Unternehmen stellt sich dafür auf variable Schichtpläne in der Pelletherstellung und deren Planung ein. So wird zum Beispiel die Zerkleinerung des gebrauchten Holzabfall für die Befeuerung des Kraftwerkes künftig bei gutem Wetter stattfinden, wenn die PV-Anlage ausreichend Strom produziert.
In einem zweiten Schritt ist auch eine Integration der Windenergie aus dem firmennahen Windpark geplant. Durch diese Direkteinspeisungen werden die öffentlichen Netze entlastet und die erforderlichen Ausbaukapazitäten der Hochspannungsebene reduziert.  

Die MANN Naturenergie GmbH & Co. KG finanzierte das Projekt anteilig aus Fördergeldern, die ihr durch den Vertrieb von GSL-zertifiziertem Ökostrom zur Verfügung stehen. Den Bau der PV-Anlage ermöglichten Kunden des firmeneigenen Ökostromprodukts MANN Cent sowie Kunden des Ökostromprodukts BonnNatur Strom des Vertriebspartners SWB Energie und Wasser. 


Photovoltaikanlage Anlage auf dem Garagendach der Firma abc EUROPE von Grüner Strom Label e.V. gefördert

Der Förderbetrag des GSL MANN Cent Tarif wird in neue Konzepte beim Ausbau der Erneuerbaren Energie eingesetzt. Die Förderbeiträge werden nach GSL Kriterien verwendet und vom GSL e.V. überwacht.
Die Anlage wurde für den Eigenverbrauch konzipiert. Der Strom wird von der Wärmepumpe für die Warmwasseraufbereitung und die Fußbodenheizung im Bürogebäude genutzt.

Dieses Konzept wurde von GSL gefördert.